Die SED-Diktatur war brutal, nicht kommod. Geschichte erinnern und begreifen und das Bewusstsein für den Wert des demokratischen Rechtsstaates stärken – diese Anliegen teilen Evelyn Zupke und ich. Gedenkstätten kommt dabei als authentischen Orten eine besondere Bedeutung zu. Als Vorsitzende des im Aufbau befindlichen Freundeskreises der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen habe ich mich zum Austausch mit der SED-Opferbeauftragten beim Deutschen Bundestag getroffen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu besprechen.
Das begründete Vertrauen darauf, dass Leistung sich für jede und jeden lohnt, gilt es wieder zu schaffen. Dazu bedarf es deutlicher Entlastungen statt immer neuer Belastungen und Misstrauensbekundungen. Vorstöße zur Erbschaftsteuer sind in dieser Lage ein fatales Signal. Standortpatriotismus funktioniert nicht als Einbahnstraße. Dazu habe ich für die heutige Ausgabe der Fuldaer Zeitung einen Gastkommentar verfasst.